Hallo Freunde der englischen Zunge! Nach zwei Wochen Erfahrung kann ich euch jetzt mit weiterern wertvollen tipps zur Zunge der Briten versorgen. Nach eingehenden Studien glaube ich hinreichend erklaeren zu koennen wie man denn jetzt wirklich britisch klingt und nicht wie ein Touri, der am liebsten alle zwei Sekunden in seinen Langenscheidt schielen moechte. Let's begin:
DIE Faustregel: Das hier in Grossbritannien scheinbar als veraltet erachtete lautmalerische Mittel des "konsonanten" ist in seiner Gaenze abzulehnen. Abgesehen von tragenden Stellen und dem immer gern gehoerten "th" kann man prinzipiell auf Mitlaute verzichten. Es bietet sich also an einen Satz wie
"How are you doing today?" eher klingen zu lassen wie:
"Aou a ou 'oui(n) ahday?" ...selbst wenn bei solchen Phrasen hohe verwechslungsgefahr bestehen zu scheint, gelingt es den einheimischen zumeist doch die Kernaussage oder gar den tieferen sinn dieser festhzuhalten und stehts mit einem passenden Gegenkonglomerat von Vokalen zu antworten.
Hat man dieses Prinzip erst einmal verinnerlicht braucht man eigentlich nichts weiteres zu tun als seine Saetze mit Schlagworten wie "bloody", "lads", "mate" etc. zu garnieren und bei keiner gelegenheit darauf zu verzichten den addressierten gegenstand mit "'em" zu betiteln. Sie sehen also es ist ganz einfach! Und nun ueben sie diesen aeussert britischen Satz.
"Ey Mate ould ou min' 'andin me them bloody pints o'er 'ere?"
Mittwoch, 3. Oktober 2007
Immer mitten in die Fresse rein: Marty, der Runningback
Beim gestrigen Training wurde mir dann auch endlich meine Postion zugewiesen: Ich werde Runningback! Rein teamtechnisch hat diese Position zwei klare Vorteile: Zum einen gibt es nur wenige Runningbacks und zum anderen sind nur zwei davon keine Rookies. Was meine Chancen auf der Postion wenigstens einmal eingesetzt zu werden natuerlich erhoeht! Einer der beiden "Returner" ist zudem "Massiv" der hier im Verein eine tragende Rolle spielt und viel organisiert (ergo auch hoch geschaetzt wird) zum anderen aber auch mit seinen ca. 1,63 (wirklich!) und 50 Kilo (auch wirklich!) nicht unbedingt immer zu den topleuten gehoert. jedenfalls konnte ich beim Sprint trotz voellig laedierter Beine die beste Zeit hinlegen und bin nur ganz knapp an der magischen 5 Sekunden marke fuer den "40 Yard Dash" gescheitert. Ergo: Ich fuehle mich sauwohl auf dieser Position und hab so richtig Bock auf mehr Football! Aber was macht eigentlich ein Runningback? Fuer alle die mit Football nicht ganz so vertraut sind eine kleine und sehr grobe einfuerhung in das spiel und die aufgabe eines runningback (und die nachteile):
Beim football geht es darum, wenn man in Ballbesitz ist den Ball in die gegnerische endzone zu tragen. Hierzu hat man eine bestimmte anzahl an Versuchen, muss ergo pro spielzug moeglichst viele Zards zurueck legen. Das Team gliedert sich also in eine Defensiv und Offensiv aufstellung. zu letzterer zaehlt der Runningback. Man hat die moeglichkeit entweder durch Passspiel oder durch Laufspiel Yards gut zu machen. Beim Laufen kommt der Runningback ins Spiel. Er bekommt vom Quarterback den Ball in die Hand gedrueckt und muss dann versuchen durch igrendeine luecke zu schiessen und so weit zu laufen bis er von einem fettkloss geplaettet wird. Dummerweise passiert das in 29 von 30 Spielzuegen in die der Runningback involviert ist, ausser er erzielt einen Touchdown. Er ist also einer der Top-pruegelknaben auf dem Feld und wird mit vorliebe von den Defensivleuten umgehauen. Auf der anderen seite ist die position natuerlich interessant weil man oft am ball ist und auf einer sogenannten "glory position" spielt, sprich man neben den reveivern (Ballfaengern) am ehesten einen Touchdown erzielt. Ich bin mal gespannt was ich davon halte sobald im Training die ersten "Hits" kommen, aber das haben andere ja auch schon ueberlebt :) nun heisst es weiter fleissig trainieren, dass ich nicht vom runningback zum "running-gag" mutiere!
Beim football geht es darum, wenn man in Ballbesitz ist den Ball in die gegnerische endzone zu tragen. Hierzu hat man eine bestimmte anzahl an Versuchen, muss ergo pro spielzug moeglichst viele Zards zurueck legen. Das Team gliedert sich also in eine Defensiv und Offensiv aufstellung. zu letzterer zaehlt der Runningback. Man hat die moeglichkeit entweder durch Passspiel oder durch Laufspiel Yards gut zu machen. Beim Laufen kommt der Runningback ins Spiel. Er bekommt vom Quarterback den Ball in die Hand gedrueckt und muss dann versuchen durch igrendeine luecke zu schiessen und so weit zu laufen bis er von einem fettkloss geplaettet wird. Dummerweise passiert das in 29 von 30 Spielzuegen in die der Runningback involviert ist, ausser er erzielt einen Touchdown. Er ist also einer der Top-pruegelknaben auf dem Feld und wird mit vorliebe von den Defensivleuten umgehauen. Auf der anderen seite ist die position natuerlich interessant weil man oft am ball ist und auf einer sogenannten "glory position" spielt, sprich man neben den reveivern (Ballfaengern) am ehesten einen Touchdown erzielt. Ich bin mal gespannt was ich davon halte sobald im Training die ersten "Hits" kommen, aber das haben andere ja auch schon ueberlebt :) nun heisst es weiter fleissig trainieren, dass ich nicht vom runningback zum "running-gag" mutiere!
Nicken...und Laecheln!...or: Gym Induction
Jaja immer schoen laecheln und nicken...dann merkt (hoffentlich) keiner wenn man mal was nicht schnallt, und das kann durchaus vorkommen :) Natuerlich wirds schwierig wenn man dann eigentlich auf eine "entweder-oder" frage antworten sollte oder zum beispiel den Namen eines Typen zum dritten mal nicht versteht und einfach nicht mehr nachfragen mag :) So geschehen zum beispiel bei einem der Football jungs, mit dem ich eigentlich gut auskomme mich aber schon damit abgefunden hatte ihn bis ans ende seiner tage mit "lad", "mate" oder "man" anzureden weil ich seinen namen einfach nicht mitgekriegt hab er aber mir immer froehlich "Martin!" schreiend entgegen kam... durch eine List hab ich schliesslich doch seinen Namen erfahren: Clever wie der Marty ist fragt er beim Nummerntausch (da ja alle Footballer Spitznamen haben) wie er den am liebsten angeredet wird...fast wurde der plan vereitelt mit der antwort "whatever you wanna call me mate", worauf ich mich "no, no man you decide" konterte...TOUCHE! gewonnen! Endlich hab ich den namen bekommen und kann mir die kumpelfloskeln schenken...wens interessiert: Der gute heisst Alistair :)
Nicken und laecheln war auch bei der bescheuerten Gym Induction angesagt die man absolvieren muss um hier trainieren zu koennen...nicht so sehr weil ich die Tussi nicht verstanden haette sondern eher weil ich null boecke darauf hatte. Immerhin hab ich das hinter mir und kann jetzt in dem eher mittelpraechtigen Studio eisen pumpe bze. werde vom Team sogar dazu verdonnert. Einziges Highlight dieser Labersession war die Rothaarige aus meinem Dokumentarfilmkurs die sich auch einweisen lassen musste und immer so nett gegrinst hat...Naja ich war zu muede um zurueckzugrinsen aber immerhin ein bisschen herzlichkeit und freundlichkeit an diesem kalten englischen morgen, den ich eigentlich gar nicht haette erleben muessen haette ich nicht beim beim terminausmachen auf die anfrage nach mittwoch morgen (jede andere zeit ware auch gegangen) wieder einmal in die trickkiste gegriffen und heraus kam (ihr ahnt es): nicken...und laecheln!
Nicken und laecheln war auch bei der bescheuerten Gym Induction angesagt die man absolvieren muss um hier trainieren zu koennen...nicht so sehr weil ich die Tussi nicht verstanden haette sondern eher weil ich null boecke darauf hatte. Immerhin hab ich das hinter mir und kann jetzt in dem eher mittelpraechtigen Studio eisen pumpe bze. werde vom Team sogar dazu verdonnert. Einziges Highlight dieser Labersession war die Rothaarige aus meinem Dokumentarfilmkurs die sich auch einweisen lassen musste und immer so nett gegrinst hat...Naja ich war zu muede um zurueckzugrinsen aber immerhin ein bisschen herzlichkeit und freundlichkeit an diesem kalten englischen morgen, den ich eigentlich gar nicht haette erleben muessen haette ich nicht beim beim terminausmachen auf die anfrage nach mittwoch morgen (jede andere zeit ware auch gegangen) wieder einmal in die trickkiste gegriffen und heraus kam (ihr ahnt es): nicken...und laecheln!
Please: DO WASH!
Das waren wohl die eindringlichsten Worte der ersten "Erstsemester" vorlesung die ich gestern besucht hatte. Der explizite Hinweis auf eine gute Koerperhygiene, den ein gewisser Dozent schon beim Rundgang durch das -beeindruckende- Medienstudio (@Stockert: Fuck, die ham hier Macs... werd ich mich wohl zaehnenknirschend beugen muessen) zum besten gab, wurde also nochmal eindringlich wiederholt. Zu meinem mit Schmunzeln garnierten Amusement, nachdem er 5 Minuten ueber Geschichten von diversen "blokes" philosophiert hat, die aufgrund eines strengen Koerpergeruches am Schnittplatz den Jaehzorn ihrer Kollegen auf sich gezogen haben... ich sehe mich in dieser Hinsicht aber eher auf der sicheren Seite!
Auf jedenfall wird dieses sehr ausfuehrliche "module" in 3 Teile gesplittet, die sich Broadcasting, TV und Radio Skills widmen und im Wechselspiel absolviert werden. Quasi bin ich den ganzen dienstag mit diesem Kurs beschaeftigt und darf fleissig praktisch basteln: filmen, schneiden etc. Am ende sollen dabei gleich mehrere "Produkte" entstehen: Vom Filmtrailer (worauf ich mich besonders freu) bis hin zu Rohschnitten, Radiowerbung, Podcast etc. p.p. ...klingt also einmal mehr vielverprechend!
Ausserdem war ich bei einer weiteren Besprechung meines documentary film kurses, der mir schon jetzt die schweissperlen auf dei stirn treibt: wie soll ich mit meinem Wissensstand DAS alles schaffen? Ich muss mir auf jeden fall die Lethargie aus den Knochen schuetteln und richtig gas geben, den der zeitplan ist eng und die anforderungen hoch. Zumal ich der einzige bin, der im Team gleich zwei aufgaben hat: edit/sound (wovon ich zumindest mit diesem programm noch null ahnung hab) und assistant producer (der fuer planung und papierkram verantowrtlich ist, was ich NOCH weniger drauf hab)... draengen sich mir zwei fragen auf: "Warum druecken die den planlosen Deutschen gleich zwei Aufgaben aufs Auge?" zum einen und zum anderen: "Warum stimmt eben dieser planlose Deutsche (=ich) dem ganzen auch noch zu?! Ich weiss es nicht aber es koennte daran liegen das ich mal wieder eine in England von auslaendischen Studenten doch recht haeufig angewandte Technick eingesetzt habe, sobald verstaendnisprobleme jedweder art auftreten oder man einfach gerade ueberfordert ist:
Auf jedenfall wird dieses sehr ausfuehrliche "module" in 3 Teile gesplittet, die sich Broadcasting, TV und Radio Skills widmen und im Wechselspiel absolviert werden. Quasi bin ich den ganzen dienstag mit diesem Kurs beschaeftigt und darf fleissig praktisch basteln: filmen, schneiden etc. Am ende sollen dabei gleich mehrere "Produkte" entstehen: Vom Filmtrailer (worauf ich mich besonders freu) bis hin zu Rohschnitten, Radiowerbung, Podcast etc. p.p. ...klingt also einmal mehr vielverprechend!
Ausserdem war ich bei einer weiteren Besprechung meines documentary film kurses, der mir schon jetzt die schweissperlen auf dei stirn treibt: wie soll ich mit meinem Wissensstand DAS alles schaffen? Ich muss mir auf jeden fall die Lethargie aus den Knochen schuetteln und richtig gas geben, den der zeitplan ist eng und die anforderungen hoch. Zumal ich der einzige bin, der im Team gleich zwei aufgaben hat: edit/sound (wovon ich zumindest mit diesem programm noch null ahnung hab) und assistant producer (der fuer planung und papierkram verantowrtlich ist, was ich NOCH weniger drauf hab)... draengen sich mir zwei fragen auf: "Warum druecken die den planlosen Deutschen gleich zwei Aufgaben aufs Auge?" zum einen und zum anderen: "Warum stimmt eben dieser planlose Deutsche (=ich) dem ganzen auch noch zu?! Ich weiss es nicht aber es koennte daran liegen das ich mal wieder eine in England von auslaendischen Studenten doch recht haeufig angewandte Technick eingesetzt habe, sobald verstaendnisprobleme jedweder art auftreten oder man einfach gerade ueberfordert ist:
Montag, 1. Oktober 2007
Ich nix deutsch!
bei genaueren durchlesen meines Blogs fiel mir gerade auf, dass mein Deutsch zum Teil unter aller kanone und manchmal auch schlichtweg einfach falsch ist! Entschuldigung hierfuer, wer also aus den mancherorts kryptisch wirkenden Botschaften einen Sinn ziehen kann darf getrost von sich behaupten ein echter tueftler zu sein! aber die Grundzuege meines Gedankengutes duerften dennoch ankommen hoffe ich!
vielleicht liegt es auch daran, dass mich hier keiner fuer nen deutschen haelt (WAS fuer eine ueberleitung). Hier die Hitliste so ziemlich aller nationen fuer die ich bereits gehalten wurde:
Schottland
Irland
Australien
Neuseeland
Frankreich
Holland
USA
Suedafrika
Schweiz
...wie ihr seht ist Deutschland nicht auf der Liste und das beruhigt mich eigentlich ungemein! Ausserdem bin ich bei manchen schon als "Accent switcher" verschrien, der -angeblich- alle fuenf minuten anders klingt. Wieder andere behaupten ich klaue den irischen Akzent von Neil. Was waaas I!!!
vielleicht liegt es auch daran, dass mich hier keiner fuer nen deutschen haelt (WAS fuer eine ueberleitung). Hier die Hitliste so ziemlich aller nationen fuer die ich bereits gehalten wurde:
Schottland
Irland
Australien
Neuseeland
Frankreich
Holland
USA
Suedafrika
Schweiz
...wie ihr seht ist Deutschland nicht auf der Liste und das beruhigt mich eigentlich ungemein! Ausserdem bin ich bei manchen schon als "Accent switcher" verschrien, der -angeblich- alle fuenf minuten anders klingt. Wieder andere behaupten ich klaue den irischen Akzent von Neil. Was waaas I!!!
Getting started...slowly
Der erste "echte" abeitstag an der Uni! Wieder mal von Hindernissen und Missverstaendnissen geplagt! Und zudem: Viel gabs ja nicht zu tun heute :) Jedenfalls wurde mein (einziges) heutiges Seminar (nachdem das Seminar fuer das ich um kurz vor ahct aufgestanden bin abgesagt wurde) von Graham Waite geleitet, der passenderweise gleichzeitig fuer die internationalen Studenten verantworlich ist. Das ganze nannte sich dann "Documentary television". Nach einer leicht peinlichen solovorstellung meinerseits, bei der ich (wahrscheinlich mit hochrotem Kopf) aufstehen musste und kurz ein paar woertchen ueber mich verlieren sollte gings in die vollen. Nochmal muss man sagen dass die Dozenten hier alles erdenkliche Tun um einen zu integrieren und auch die Studenten waren sehr offen. So hatte ich gleich eine Arbeitsgruppe gefunden bestehend aus einem ziemlich lockeren Typen namens Joe, einem grauen Maeuschen namens Rachel und einem Rollstuhlfahrer names Mark. Alles nette leute, opti top also Zeit "business" zu reden. Der Aufbau des Seminars ist eigentlich ganz witzig und erinnert in grundzuegen an eine Art rollenspiel:
Graham mimt quasi den chef einer Fernsehproduktionsfirma fuer die wir als Gruppe eine 8 minuetige Dokumentaion drehen soll. Deadline ist Mitte Januar, sowohl fuer die Abgabe des Films als auch fuer die schriftliche arbeit. alles soll moeglichst an eine realistische TV Produktion erinnern: Das Team wird in Producer, Assistant Producer, Sound/Editing (vorraussichtlich ich) und Camera Operator gesplittet. Dann werden alle moeglichen Zeitplaene gemacht, wird bekommen z.B. aufgrund von "Budgetgruenden" nur eine begrenzte Anzahl von Drehtagen muessen viele Formulare ausfuellen (z.B. ob unsere Doku den jugendschutzstandarts entspricht) und so weiter und so fort... Auf jeden Fall wirkt alles sehr motivierend, sehr professionell und vor allem sehr praxisorientiert und ich denke das es ein gutes seminar werden wird. Da es sich eigentlich um einen Kurs fuer leute im zweiten jahr handelt bin ich nicht sicher ob ich zu jedem Zeitpunkt 100% mitkomm (weil mir manche "practice skills" evtl. fehlen) aber die arbeitsatmosphaere ist so gut, dass sich jedes problemchen schon irgendwie loesen wird!
als dann in der zweiten Haelfte in einem brutalen Tempo eine nach der anderen Powerpoint Folie aufgelegt wurde, die zum grossen Teil aus wirren Abkuerzungen, formularen und tabellen bestanden musste ich leider passen und bin komplett ausgestiegen :) Nach meinem verstaendis ging es hier aber um richtlinien fuer die schriftliche arbeit, also quasi alles zeug was ich mir prinzipiell eh immer im nachhinein aus zweiter hand beschaffe... zumal man von mir als armem internationalen studenten doch nicht erwarten kann, alles zu schnallen wo alle nur nicken und sagen "basst scho, wiss mer alles scho!" ...also ich tus nicht :) und hoffe er merkt keiner! oder es stoert keinen :)
uebrigens: Das Wetter hier war gestern und heute ueberraschen sonnig! Hoffe es bleibt noch ein weilchen so! Aber ich will des hier ja nicht zum wetter-blog mutieren lassen :)
Graham mimt quasi den chef einer Fernsehproduktionsfirma fuer die wir als Gruppe eine 8 minuetige Dokumentaion drehen soll. Deadline ist Mitte Januar, sowohl fuer die Abgabe des Films als auch fuer die schriftliche arbeit. alles soll moeglichst an eine realistische TV Produktion erinnern: Das Team wird in Producer, Assistant Producer, Sound/Editing (vorraussichtlich ich) und Camera Operator gesplittet. Dann werden alle moeglichen Zeitplaene gemacht, wird bekommen z.B. aufgrund von "Budgetgruenden" nur eine begrenzte Anzahl von Drehtagen muessen viele Formulare ausfuellen (z.B. ob unsere Doku den jugendschutzstandarts entspricht) und so weiter und so fort... Auf jeden Fall wirkt alles sehr motivierend, sehr professionell und vor allem sehr praxisorientiert und ich denke das es ein gutes seminar werden wird. Da es sich eigentlich um einen Kurs fuer leute im zweiten jahr handelt bin ich nicht sicher ob ich zu jedem Zeitpunkt 100% mitkomm (weil mir manche "practice skills" evtl. fehlen) aber die arbeitsatmosphaere ist so gut, dass sich jedes problemchen schon irgendwie loesen wird!
als dann in der zweiten Haelfte in einem brutalen Tempo eine nach der anderen Powerpoint Folie aufgelegt wurde, die zum grossen Teil aus wirren Abkuerzungen, formularen und tabellen bestanden musste ich leider passen und bin komplett ausgestiegen :) Nach meinem verstaendis ging es hier aber um richtlinien fuer die schriftliche arbeit, also quasi alles zeug was ich mir prinzipiell eh immer im nachhinein aus zweiter hand beschaffe... zumal man von mir als armem internationalen studenten doch nicht erwarten kann, alles zu schnallen wo alle nur nicken und sagen "basst scho, wiss mer alles scho!" ...also ich tus nicht :) und hoffe er merkt keiner! oder es stoert keinen :)
uebrigens: Das Wetter hier war gestern und heute ueberraschen sonnig! Hoffe es bleibt noch ein weilchen so! Aber ich will des hier ja nicht zum wetter-blog mutieren lassen :)
"Kann nicht mehr gehen!... Kann nicht mehr gehen!"
First things first: Der Samstag war hielt eigentlich keine wirklich herausragenden Ereignisse fuer mich bereit um ehrlich zu sein. Das einzige Highlight: Grosses Fressen beim Chinesen. Angesichts dieses Restaurants, das sich lediglich auf Buffet beschraenkt kann sich der Tham Chniafritze in der Endresstrasse einrollen und als Fruehlingsrolle zurueck nach Peking schicken lassen. Hier wurde wirklich alles aufgefahren was die fernoestliche Kueche hergibt von cantonesichen Spareribs bis Schrimps in Erdnusssosse (wow... 5 s! :)). Natuerlich gab es auch den typische britischen Fritierwahnsinn, aber das ist man mittlerweile ja gewoehnt. Jedenfalls hab ich mich bis an die Grenze der Gesundheitsschaedigung den Ranzen vollgehauen :) Presilich leider sa abend nicht mehr als einmal tragbar, aber zum glueck gibt es auch billigere angebote um mittag rum...die haben mich nicht das letzte mal gesehen!Abends hat man dann ein paar ruendchen in der stadt gedreht, mal den Pub mal den allerdings hiess es bei mir kraefte einteilen, denn am naechsten tag kam die pure haerte:
4 h... ich betone v-i-e-r Stunden Football training standen da wie eine dunkle, drohende Wolke auf meinem Terminkalender. Wie bitte soll ich, der ja nicht voll im Training steht, das ueberleben?! Also wie ihr bereits erkannt haben solltet: Ich habe ueberlebt :) Aber zeitweise war ich einfach nur voellig am ende. Meine oberschenkel haben bereits nach 2 Stunden wie feuer gebrannt und da war ja noch lange kein ende in sicht. Zum glueck waren einige "Drills" (Uebungen) eher auf der gemuetlichen seite (kicken und so), dass man immer genug zeit zum durchschnaufen hatte. Besonders gut gefaellt mir uebrigens der leicht militaerische touch hier mit gebruell beim hampelmann machen und staendigen rufen wie "Keep it runnin em boys!!!"... "no walking on the pitch lads!!!"... "Last one here give me 10!!!". Lustige sache :) ...haende in die hueften ist hier uebrigengs untersagt. Nachdem ich also vier stunden lang blocking, tackling, passing etc. geuebt hab gings weiter ins "Barracuda" die stammkneipe des Football teams um ein spiel zu glotzen und freibier und gratis fressen zu geniessen. die dort servierte mischung aus Bohnenpampf, pommes, wuerstchenaehnlichen gebilden und weissbrot war uebrigens nicht schlecht! Ihr kenn mich ja: Ich bin kein gourmet vor dem Herren und komm mit dem essen hier gut klar :) Danach noch eine runde pool mit der german-connection und ein kleines absacker bier und daheim dann endlich ausruhen. Meinen beinen hab ich noch ein heisses bad gegoennt um wenigstens die schmerzen ein bisschen zu lindern.
Heute morgen dann wie erwartet brutaler muskelkater, wobei er wirklich noch schlimmer haette sein koennen...entweder das bad hat was geholfen oder aber der richtige kater kommt erst morgen! Mit dem laufen tu ich mich trotzdem noch ein bisschen schwer und humpel mehr durch die gegend...aber morgen is ja schon wieder training dann wird alles besser (hoffe ich).
Check back later for news about my first "actual" day at university!
ps: Fotos jetzt auch auf meiner myspace seite!
4 h... ich betone v-i-e-r Stunden Football training standen da wie eine dunkle, drohende Wolke auf meinem Terminkalender. Wie bitte soll ich, der ja nicht voll im Training steht, das ueberleben?! Also wie ihr bereits erkannt haben solltet: Ich habe ueberlebt :) Aber zeitweise war ich einfach nur voellig am ende. Meine oberschenkel haben bereits nach 2 Stunden wie feuer gebrannt und da war ja noch lange kein ende in sicht. Zum glueck waren einige "Drills" (Uebungen) eher auf der gemuetlichen seite (kicken und so), dass man immer genug zeit zum durchschnaufen hatte. Besonders gut gefaellt mir uebrigens der leicht militaerische touch hier mit gebruell beim hampelmann machen und staendigen rufen wie "Keep it runnin em boys!!!"... "no walking on the pitch lads!!!"... "Last one here give me 10!!!". Lustige sache :) ...haende in die hueften ist hier uebrigengs untersagt. Nachdem ich also vier stunden lang blocking, tackling, passing etc. geuebt hab gings weiter ins "Barracuda" die stammkneipe des Football teams um ein spiel zu glotzen und freibier und gratis fressen zu geniessen. die dort servierte mischung aus Bohnenpampf, pommes, wuerstchenaehnlichen gebilden und weissbrot war uebrigens nicht schlecht! Ihr kenn mich ja: Ich bin kein gourmet vor dem Herren und komm mit dem essen hier gut klar :) Danach noch eine runde pool mit der german-connection und ein kleines absacker bier und daheim dann endlich ausruhen. Meinen beinen hab ich noch ein heisses bad gegoennt um wenigstens die schmerzen ein bisschen zu lindern.
Heute morgen dann wie erwartet brutaler muskelkater, wobei er wirklich noch schlimmer haette sein koennen...entweder das bad hat was geholfen oder aber der richtige kater kommt erst morgen! Mit dem laufen tu ich mich trotzdem noch ein bisschen schwer und humpel mehr durch die gegend...aber morgen is ja schon wieder training dann wird alles besser (hoffe ich).
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