Ihr wollt euere Liebe zur Teesside University ausdrücken? Und nicht nur dumm daneben stehen wenn aus vollen Kehlen die Uni angefeuert wird? Nun, dann solltet ihr vielleicht dieses Liedchen lernen um in besagten Momenten nicht im Regen zu stehen:
Ooooooohhhh...
We're the T and E and E and S
S and I and D and E
P and O and L and Y
We are Teesside...Poly!
Nananananana
Nananananana
Nananananana
We are Teesside...Poly!
Tee- Tee- Teessiders!
Tee- Tee- Teessiders!
Tee- Tee- Teessiders!
Viel Spaß dabei :)
Donnerstag, 14. Februar 2008
Montag, 11. Februar 2008
Fancy-Dress Party: Tears and Drama
"It's my party and I cry if I want to, cry if I want to....you would cry too if it happened to you!"
Sang eine Künstlerin deren Name mir gerade entfallen ist in den 60ern und sollte damit an diesem Abend nicht unrecht behalten! Alan, mein leicht bis schwer-verrückter Unikumpel, hatt zum Feiern in sein Haus mit anschließendem Pubbesuch geladen und wollte einmal mehr (weils die Engländer ja so gerne machen) dass man verkleidet erscheint. Und während andere sich Kostüme jenseits der 50 Euro Grenze aneigneten, blieb ich etwas bescheidener und war mit meinem 6 Euro Priester Outfit eigentlich ganz zufrieden! Die komplette Gästeliste las sich dann wie folgt (wie immer bei den von allen extrem aufgeblasen angekündigten Feiern sprangen die Hälfte der Leute ab oder kamen irgendwie sonst zu spät oder gar nicht...ein glückliches Händchen mit Hausparties hat er jedenfalls nicht!)
Alan - Zorro
Aidan - Mr. Incredible
Eddie - Batman
Emily - naughty schoolgirl
Hannah - naughty schoolgirl
Typ 1 - Spiderman
...plus ein paar Leute ohne Kostüm oder deren Kostüm ich vergessen habe!
Sei's drum, nachdem ich bei Alan aufgeschlagen bin und mir ein paar Bierchen samt kaltem übrig gebliebenen Burger (lecker!) gegönnt hatte, war ich diesmal eigentlich doch ganz zuversichtlich dass die Party nicht die absolute Arschbombe wird, da die Stimmung recht gut war! Eigentlich hatte ich ja Anfangs eher weniger Lust sondern hätte die Interlink oder Uniparty vorgezogen aber versprochen ist nunmal versprochen... Trotz oder wegen meine deutschen Herkunft hatte ich diesmal beim Vorglühen die Lacher auf meiner Seite, doch die lächelnden Gesichter der Anwesenden sollten schon bald nicht mehr so fröhlich sein! Nach dem Aufbruch und den logischen Zurufen der Pasanten aufgrund unserer Outfits wollten wir eigentlich ins Crown wo uns der erste Rückschlag erwartete: Die Ausweiskontrolle konnte von einigen Mitgliedern unsere Gruppe nicht erfolgreich absolviert werden, da sie schlichtweg keinerlei Perso oder ähnliches bei sich sich hatten... Schlechte Karten also für alle anderen Clubs der Stadt! Mein Vorschlag zur Güte in aller Cleverness: Das Dicken's Inn, wo man keinen Ausweis zeigen musste und wo die interlinkparty statt fand mit der ich eigentlich geliebäugelt hatte, auch wenn ich überzeugt war dass hier die Stimmung ähnlich lau sein würde wie die letzte Male...nun die Stimmung war sogar noch lauer und eine ganze Weile waren außer uns kaum Gäste anwesend! Was also tun als Saufen, was bei den mehr als akzeptablen Getränkepreisen kein Problem darstellte. Nach und nach trudelten weitere mehr oder weniger bekannte Gesichter samt der German Connection ein...Alan jedoch begann einen komischen Eindruck zu machen mit der Zeit und ließ sich in Rekordgeschwindigkeit mit verzerrter Miene voll laufen. Der Grund: Emily war die von ihm Angehimmelte...diese saß aber bei seinem Kumpel Aidy auf dem Schoß und machte eindeutige Offerten! Natürlich ein Stich ins Herz für poor Alan der kaum an sich halten konnte und wenig später den völligen Zusammenbruch erlitt! Wutschnaubend aber von Weinkrämpfen geplagt und den Rest des Abends heulend wie ein kleines Mädchen konnte Alan mit dem Korb den er einmal mehr von Emily erhalten hatte nicht wirklich auf männlich-stoische Weise umgehen. Von angedrohten Gewalttaten gegnüber Mitbürgern konnte er erfolgreich abgehalten werden und ich stand auf seine Anfragen hin was zu tun sei da ich ja "älter wäre und mehr Lebenserfahrung hätte" (ganze drei Jahre...wow :)), mit Rat und Tat zur Seite. Aber da lässt sich natürlich wenig machen, zumal die gute Frau in zwei Monaten eh zur Armee gen Süden geht. Ich opferte also einiges an wertvoller Partyzeit (wobei die Tanzfläche immer noch eher langsam in Schwung kam) um mit Alan zu lamentieren und diskutieren. Irgendwann sah ich dan keinen Sinn mehr weiter zu trinken, da der Abend auch sonst in Drama und Reibereien getränkt war und es an allen Fronten irgendwie zu kriseln schien...ab und an liegen die Nerven auf dem "überlangen Schulausflug" Austauschjahr wohl anscheinend blank und dieser Abend stand unter einem schlechten Stern! Ich hatte immerhin eine witzige Unterhaltung mit Eddie und konnte weitere Burgerreste von Caro und Tine abstauben, die mir mehr als gelegen kamen :) Als sich besagte Emily dann auch noch spontan einen franzmann zum rumhauen angelte dachte ich das Fass würde überlaufen und wir hätten gleich Krieg, doch Alan konnte an sich halten und verfiel lieber in noch tiefere Trauer... Zwischendurch konnte ich ab und an auch noch ein bisschen Feiern und tanzen aber ingesamt war dieser Abend (zumal die Interlinkparty auch an sich sehr, sehr schwach war) eher verkorkst. Ich überließ Alan dann seinen Freunden und trat mit den Deutschen die Heimreise an, auf der sich der zurückhaltende Bernhard doch eher amüsiert über die ganze Szenerie des Abends zeigte. Ab jetzt aber bitte wieder mehr "reine" Party! :)
Sang eine Künstlerin deren Name mir gerade entfallen ist in den 60ern und sollte damit an diesem Abend nicht unrecht behalten! Alan, mein leicht bis schwer-verrückter Unikumpel, hatt zum Feiern in sein Haus mit anschließendem Pubbesuch geladen und wollte einmal mehr (weils die Engländer ja so gerne machen) dass man verkleidet erscheint. Und während andere sich Kostüme jenseits der 50 Euro Grenze aneigneten, blieb ich etwas bescheidener und war mit meinem 6 Euro Priester Outfit eigentlich ganz zufrieden! Die komplette Gästeliste las sich dann wie folgt (wie immer bei den von allen extrem aufgeblasen angekündigten Feiern sprangen die Hälfte der Leute ab oder kamen irgendwie sonst zu spät oder gar nicht...ein glückliches Händchen mit Hausparties hat er jedenfalls nicht!)
Alan - Zorro
Aidan - Mr. Incredible
Eddie - Batman
Emily - naughty schoolgirl
Hannah - naughty schoolgirl
Typ 1 - Spiderman
...plus ein paar Leute ohne Kostüm oder deren Kostüm ich vergessen habe!
Sei's drum, nachdem ich bei Alan aufgeschlagen bin und mir ein paar Bierchen samt kaltem übrig gebliebenen Burger (lecker!) gegönnt hatte, war ich diesmal eigentlich doch ganz zuversichtlich dass die Party nicht die absolute Arschbombe wird, da die Stimmung recht gut war! Eigentlich hatte ich ja Anfangs eher weniger Lust sondern hätte die Interlink oder Uniparty vorgezogen aber versprochen ist nunmal versprochen... Trotz oder wegen meine deutschen Herkunft hatte ich diesmal beim Vorglühen die Lacher auf meiner Seite, doch die lächelnden Gesichter der Anwesenden sollten schon bald nicht mehr so fröhlich sein! Nach dem Aufbruch und den logischen Zurufen der Pasanten aufgrund unserer Outfits wollten wir eigentlich ins Crown wo uns der erste Rückschlag erwartete: Die Ausweiskontrolle konnte von einigen Mitgliedern unsere Gruppe nicht erfolgreich absolviert werden, da sie schlichtweg keinerlei Perso oder ähnliches bei sich sich hatten... Schlechte Karten also für alle anderen Clubs der Stadt! Mein Vorschlag zur Güte in aller Cleverness: Das Dicken's Inn, wo man keinen Ausweis zeigen musste und wo die interlinkparty statt fand mit der ich eigentlich geliebäugelt hatte, auch wenn ich überzeugt war dass hier die Stimmung ähnlich lau sein würde wie die letzte Male...nun die Stimmung war sogar noch lauer und eine ganze Weile waren außer uns kaum Gäste anwesend! Was also tun als Saufen, was bei den mehr als akzeptablen Getränkepreisen kein Problem darstellte. Nach und nach trudelten weitere mehr oder weniger bekannte Gesichter samt der German Connection ein...Alan jedoch begann einen komischen Eindruck zu machen mit der Zeit und ließ sich in Rekordgeschwindigkeit mit verzerrter Miene voll laufen. Der Grund: Emily war die von ihm Angehimmelte...diese saß aber bei seinem Kumpel Aidy auf dem Schoß und machte eindeutige Offerten! Natürlich ein Stich ins Herz für poor Alan der kaum an sich halten konnte und wenig später den völligen Zusammenbruch erlitt! Wutschnaubend aber von Weinkrämpfen geplagt und den Rest des Abends heulend wie ein kleines Mädchen konnte Alan mit dem Korb den er einmal mehr von Emily erhalten hatte nicht wirklich auf männlich-stoische Weise umgehen. Von angedrohten Gewalttaten gegnüber Mitbürgern konnte er erfolgreich abgehalten werden und ich stand auf seine Anfragen hin was zu tun sei da ich ja "älter wäre und mehr Lebenserfahrung hätte" (ganze drei Jahre...wow :)), mit Rat und Tat zur Seite. Aber da lässt sich natürlich wenig machen, zumal die gute Frau in zwei Monaten eh zur Armee gen Süden geht. Ich opferte also einiges an wertvoller Partyzeit (wobei die Tanzfläche immer noch eher langsam in Schwung kam) um mit Alan zu lamentieren und diskutieren. Irgendwann sah ich dan keinen Sinn mehr weiter zu trinken, da der Abend auch sonst in Drama und Reibereien getränkt war und es an allen Fronten irgendwie zu kriseln schien...ab und an liegen die Nerven auf dem "überlangen Schulausflug" Austauschjahr wohl anscheinend blank und dieser Abend stand unter einem schlechten Stern! Ich hatte immerhin eine witzige Unterhaltung mit Eddie und konnte weitere Burgerreste von Caro und Tine abstauben, die mir mehr als gelegen kamen :) Als sich besagte Emily dann auch noch spontan einen franzmann zum rumhauen angelte dachte ich das Fass würde überlaufen und wir hätten gleich Krieg, doch Alan konnte an sich halten und verfiel lieber in noch tiefere Trauer... Zwischendurch konnte ich ab und an auch noch ein bisschen Feiern und tanzen aber ingesamt war dieser Abend (zumal die Interlinkparty auch an sich sehr, sehr schwach war) eher verkorkst. Ich überließ Alan dann seinen Freunden und trat mit den Deutschen die Heimreise an, auf der sich der zurückhaltende Bernhard doch eher amüsiert über die ganze Szenerie des Abends zeigte. Ab jetzt aber bitte wieder mehr "reine" Party! :)
Becoming a Centurion

Seit Mittwoch Nacht darf ich mich Sauftechnisch neben den bereits über Jahre hinweg gefestigtem "Rach Ryder" Titel und dem letztes Jahr erworbenen Lehrberger-Sauforden nun auch stolz ein "Centurion" nennen! Der Grund: Am Mittwoch wurde bei Freunden zum Vorglühen geladen um den Einstand im neuen In-Club Arena (der nützlicherweise nicht weit von mir weg ist!) gebührend zu begießen und in angemessenem Zustand aufzutreten. Das Spiel unserer Wahl war an diesem Abend eben "Centurion", kein Trinkspiel im eigentlichen Sinne wie mir nach diversen Klagen, dass der Spielverlauf doch etwas monoton und repetetiv wäre, erklärt wurde sondern eher eine "Herausforderung". Das Ziel: Innerhalb von 100 Minuten, 100 Shots Bier oder Cider (wir entschieden uns für letzteres) leeren, das ergibt nach Adam Riese dann also einen Shot pro Minute, den man sich aus einer riesigen Ciderschüssel angeln muss. Klingt auf anhieb eigentlich eher einfach ist aber doch tückisch! Wer von euch schon mal ein Zirkeltraining oder ähnliches gemacht hat weiß wie lange eine Minute sein kann...spielt Centurion und ihr wisst wie KURZ eine Minute sein kann! Man hat eigentlich kaum mal zeit was anderes zu machen weil es schier ständig "SHOT!!!" heisst. Wir sind lediglich mit 6 Mann ins rennen gestartet und vier haben die volle Distanz hinter sich gebracht und dürfen sich nun "Centurion" nennen (dürfte mittlerweile klar sein warum das Spiel so heisst...). Ein Mitsreiter (der zu seiner Verteidigung seit 6 Monaten keinen Alkohol mehr intus hatte) musste schon nach 30 Shots mit hochrotem Kopf und sich nach wenigen Minuten begründetetn Auswurfgefar geschlagen geben, ein anderer musste nach 70 Bechern ins Waschbecken kotzend das Feld räumen! So blieben also nur Sargem Token, Matt und ich zurück in der Kampfarena und waren nach der erldeigten Aufgabe ebenso stolz wie stramm! Da war es gerade mal zehn, der große Teil des abends lag also noch vor uns, und nach einer lustigen Taxifahrt sammelten wir in der Terrace Bar den Rest der Bande ein und gönnten uns noch das eine oder andere Pint. Ab da wird mein Gedächtnis schon leicht schwammig liebe Leser und ich bin gar nicht sicher wie ich ich den überhaupt ins Arena gekommen bin! Taxi wäre mein erster Tipp hier auf jeden Fall fand ich mich in einem für England eher untypischen Club ohne Plasmafernseher und dergleichen wieder, sondern in einem recht düster anmutenden, undergroundartigen Tanzschuppen, der eher so wirkte als hätte ein Kumpel seine Garage freigeräumt um mal richtig die Sau rauszulassen. Am Eingang wurde man dann mit fluoreszierender Kriegsbemalung ausgestattet und bunte Knicklichter komplettierten den von den 80ern inspirierten "Wake me up before you go" Look der Location bzw. der Partyvolks. Soweit ich mich erinnere war die Stimmung und Musik mehr als gut! Ich für meinen Teil konnte nicht mehr ganz gerade stehen aber den meisten meiner Football Kollegen und der German Connection (die die selbe Location wählten) ging es nicht viel besser... nach EINEM verhängnisvollen Tequila mit Macca (ohne Zitrone...) konnte auch ich nicht mehr an mich halten und beehrte die Örtlichkeiten des Arena mit einem Besuch der brechenden Art...machte nix, ich hab mich danach besser gefühlt und konnte weiter abzappeln und verwirrte Blicke auf mich ziehen! Nachdem ich dann noch allen meinen Freunden auf herzliche und unmissvertändliche Art und Weise meine Zuneigung kund getan hatte gingen nach einer Zeitspanne die mir eher kurz erscheint die Lichter an, und für mich und den Rest des Schützenfestes war es an der Zeit den (angenehm kurzen) Heimweg anzutreten. Arena: gerne wieder! Nächstes mal vielleicht mit er verschäften Variante "Spartan" und 300 Shots :)
Donnerstag, 7. Februar 2008
Das Parmesan-Trauma

So ungefähr hat es wohl ausgesehen...das Chicken Parmesan, das mir heute noch Schauer über den Rücken laufen lässt! Es begab sich vor einigen Tagen, dass ich Jasmin in der Clifton Street einen Besuch abstattete, wohlgemerkt zu meiner für mich üblichen Esszeit (was aber im Prinzip jede Zeit ist...). Vom Hunger geplagt öffnete für mich auf dem Weg zum Bad das Tor zum Himmel: Zu meiner Freude hatte Mitbewohnerin Laura und ihre Kumpanen sich ein bisschen übernommen und zwei halbe (ergo ein GANZES) "Parmo" in tiptop Zustand und sogar noch mit Pommes vershehen auf in der Küche stehen lassen, ohne begründete Absicht dieses noch zu verzehren... Aufgeregt berichtete ich Jasmin von meiner glorreichen Entdeckung und versuchte sie für meine Sache zu gewinnen. Schließlich arrangierte Jasi dann auch alle Formalitäten und holte die Genehmigung ein Resteverwerter zu spielen und sich des armen zurückgelassenen Parmos anzunehmen. Aus Bequemlichkeit wartete ich aber trotz Hunger noch einige Momente und im Geiste freute ich mich schon auf mein Festmahl, doch die Geschichte sollte kein gutes Ende nehmen Freunde...just in diesem Moment trug es sich nämlich zu, dass die neue Mitbewohnerin Nikola das Haus enterte und alles in helle Aufregung versetzte... Chaotische Szenen spielten sich in der Clifton Street ab! Ein Wirrwarr aus Stimmen und Rauch versperrte einem die Sicht während überall Menschen in blanker Panik durch die kleine Behausung sprangen...ein Albtraumszenario in dem Laura kurzzeitig die Nerven verlor und das für mich bestimmte Parmo in einem Putzanfall dem Mülleimer zuführte...Eine Katastrophe! Alle Entschuldigungen konnten mich nicht trösten, ich war am Boden zerstört...es dauerte mehrere Minuten bevor ich überhaupt begreifen konnte, dass es für mich an diesem Abend doch kein Chicken Parmesan mehr gab! Meine Stimmung senkte sich gen Nullpunkt und auch die mehr als nette Geste von Jasmin mir ein Sandwich zu machen (das auch lecker war) konnte meine Gedanken für den Rest des Abends nicht von dieser herrlichen Speise, die mir durch die Lappen ging, ablenken... Nach einigen Tagen konnte ich dann endlich das "Traumo" verdauen, doch manchmal wenn ich nachts im Bett liege muss ich wieder daran denken...an dieses Parmesan wie es auf der Küchentheke stand und mich so zärtlich anlächelte und lockte...und dann kommen die Erinnerungen an das Trauma wieder hoch und ich muss gestehen: Ich glaube mir rollt manchmal eine Träne über die Wange wenn ich daran denken muss Freunde...
Montag, 4. Februar 2008
Superbowl Extravaganza

SUPERBOWL! Natürlich das Highlight des Jahres für alle Liebhaber des Sports rund um das Lederei...und unser Sponsor "Barracuda" hatte vorgesorgt und für uns eine extralange Superbowlnacht auf die Beine gestellt...zunächst hiess es aber mal sechs Stunden Zeit toschlagen bis zum Anpfiff! In üblicher Manier zunächst natürlich bei Speis und Trank mit den Gegnern, die eigentlich gar nicht so verkehrt waren obgleich von allen Seiten als "Twats" (Idioten) verschrien. Nach angeregten Gepsprächen mit dem Trainerstand waren wir wieder alleine in unserer Stammkneipe und ließen die ersten Tequilarunden kreisen, von denen ich mich allerdings leicht distanzieren musste (Tequila...ohne mich!!!). Alkoholmäßig wurden scheinbar einige denkwürdige Rekorde diesen Abend aufgestellt... Coach Cadbury's und Macca tranken der Anzhal ihre "SHOT!" Ausfrufe nach zu urteilen gut 20 Tequila, während Hänfling Taj (der vielleicht gerade so an der 70 Kilo Marke kratzt) sich unglaubliche 18 Pints hinter die Binden schüttete und immer noch stand (zum Vergleich: Ich für meinen Teil bin nach 6 völlig am Ende!). Bevor aber der Superbowl startete (Kickoff war erst um elf) gingen wir noch eben über die Straße in die 70er/80er Disse "Flares" wo uns die absoluten Kultkracher nur so um die Ohren flogen! Bereits da zeichnete sich ab, dass das Spiel zur Nebensache geraten würde, speziell weil zu diesem Zeitpunkt einige schon nicht mehr in der Lage waren einem komplexen Verlauf wie dem Superbowl über 3 Stunden zu folgen. Durchschnittsalter war an diesem Abend so ca. 40, sprich wir teilten uns die Tanzfläche mit einigen "old birds", die sich aber zum einen oder anderen Tänzchen hinreißen ließen. Trotzdem dominierten die Cougars die Disse zunächst und zeigten zusammen mit den Cheerleadern, die sich mal wieder blicken ließen, brandheiße Moves aus der Trickkiste während uns Kenny Loggins und Co. in die Ohren schallte. Zudem durfte jeder seine Qualitäten beim Poledancing zum Besten geben, einen Wettbewerb den kurioserweise dass 120 Kilo "Monster" Davey aufgrund eines gewaltigen Schauwerts für sich entscheiden konnte! Nachdem wir uns alle ins Fieber getanzt hatten und verschwitzt schon fast am Ende unserer Kräfte waren gings dann abrupt zurück ins Barracuda...Kick Off Baby! Um ehrlich zu sein: Vom Spiel habe ich wie die meisten wenig mitbekommen! Dafür aber viel gesoffen und Schmarrn gelabert und spaß gehabt....rechtzeitig zum ultraspannenden Finale war ich dann aber wieder voll da und konnte mit Ansehen wie die Giants den Patriots die Saison versauten und sich den Titel holten...zu meinem Vergügen und dem vieler anderer die schadenfroh lachten :), auf jeden Fall war es von dem was ich gesehen hab ein Bombenfootballspiel! Danach gings für mich und Sargie auf kuriosen Wegen noch zu Charlie Brown in die Wohnung um uns den Rest zu geben...Mehr als verpeilt rumsitzen und sich fragen wie man dermaßen dicht sein kann und wie zum Geier wir hier her gekommen sind war allerdings nicht drin! Dann hiess es für mich und Sargie noch um halb fünf nachts ein Taxi zu finden während wir die menschenleeren Straßen runtertorkelten. Nach übermäßig langer Suche kutschierte uns dann endlich ein Ausländer nach Hause, wo wir die Fahrt extrem ungerecht teilten (ja, ich wurde abgezockt :)) und ich für meinen Teil totmüde ins Bett fiel...
UT Cougars VS Newcastle Raiders

Halten wir es diesmal ein bisschen kürzer Freunde: Newcastle hat uns am Sonntag völlig auseinander genommen! Trotz Heimvorteils und hoher Motivation hatten wir nicht den Hauch einer Chance und wurden von den Raiders völlig überrollt. Der Albtraum der sonst so starken Cougars Defensive (welche in diesem Falle auch noch von leichten Personalsorgen geplagt war): Die "Wing-T" Angriffsformation der Gäste, mit denen wir zu keinem Zeitpunkt wirklich zurecht kamen. Diese extrem langweilige aber in diesem Falle effektive Offencevariante wird von Newcastle extrem routiniert gespielt und so fanden ihre Ballträger immer wieder klaffende Löcher um unsere Verteidigung zu durchbrechen. Schnell gerieten wir hoch in Rückstand und obwohl unsere Offensive ihre Glanzmomente hatte und Akzente setzen konnte, kamen wir zu keinem Zeitpunkt an die Raiders ran. So stand 50:14 als peinliches Endergebnis auf der Tafel... wir wurden abgewatscht! Aber das konnte uns die Stimmung in diesem Falle nicht vermiesen, denn immerhin hatten wir einen tollen Abend vor uns: Superbowl war angesagt! Und abgesehen davon werden wir es ohnehin dennoch in die Playoffs schaffen!
Samstag, 2. Februar 2008
Definition of a Charv

Charv (auch Chav), der: Unter einem Charv versteht man einen britischen jugendlichen der einer bestimmten Subkultur zuzuordnen ist. Äusserlich auffällige Merkmale sind Trainingsanzüge von Marken wie Lonsdale, Reebok, Coq Sportif etc.... diese werden bei jedweder Gelegenheit getragen während die Hose dabei in die weit nach oben gezogenen Sportsocken gesteckt wird. Dazu wird eine Baseballcap getragen, die allerdings besonders weit hinten auf dem Kopf sitzt. Vorzugsweise von Burberry, die Marke die auch die Jacken der Charvs stellt, sofern sie denn getragen werden. Im Winter sind Handschuhe ebenfalls gängig, als bevorzugtes Transportmittel werden Fahrräder genommen. Der Charv zeichnet sich durch ein unterdurchschnittliches Bildungsniveau und einen stark von der Arbeiterklasse geprägten sozialen Hintergrund aus (vgl. hierzu auch den starken Dialekt.) Die übrlichen Betätigungsfelder des Charvs beschränken sich auf Rumlungern, Saufen, Pöblen und dem Start einer kleinkriminellen Karriere nachzugehen. Der Charv beginnt seine Entwicklung mit ca. 12 und schließt diese dann mit 18 ab, wo er zu einem erwachsenen Charv mutiert der ähnliche Merkmale aufweist. Kontakt mit Charvs, die überall in der Stadt anzutreffen sind sollte man nach Möglichkeit vermeiden, um nicht dem Schnorren oder Anstenkern dieser Randgruppe ausgesetzt zu werden. Die Biersorte der Wahl eines Charvs ist in der Regel "Stella Artois", das Jagdrevier nach einbruch der Dämmerung zumeist die örtlichen Parkanlagen. Analog zu den Charvs existiert auch die weibliche Variante, im Volksmund als "Charvette" bekannt. Ihr Auftreten zeichnet sich in der Regel durch das öffentliche Tragen von Pyjamahosen in Kombination mit Uggboots aus, welche mit einem Pferdeschwanz und Kreolenohrringen kombiniert werden. Auch Charvettes sind in ihrem aggressiven Verhalten nicht zu unterschätzen. Ihr Lieblingsgetränk ist zumeist der pappsüße "Lambrini" Billigfusel, der mittlerweile aber auch Einzug in studentische Kreise gefunden hat.
Üblicherweise bilden sich aus den zwei Gruppen Pärchen, die dann oftmals vor Erreichen der Vlljährigkeit Nachwuchs zeugen und fortan diesen auf ihren mit Streitigkeiten gespcikten Streifzügen vor sich her schieben. Bei den örtlichen Sozialämtern sind eben diese dann häufig gesehne Gäste und Leben weiter in ihrem kleinen Charv-Universum, dass sich wie eine endlose Spirale aus Idioten für alle Ewigkeit zu drehen scheint.
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