Samstag, 22. September 2007

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das wird naemlich meine britische Handynummer sein, die ich dann ab Montag oder so verwenden werd! Davor noch die britische Vorwahl schaetz ich mal! Wie ist die eigentlich... findet ihr schon raus :)


Noch was: Nicht wundern wenn hier viele Tippfehler drin sind, vor allem was Gross/Kleinschreibung und z/y angeht...ich hasse die Tastaturen hier generell und die in dieser Bibliothek im speziellen! Aber alles zu korrigieren ist mir jetzt auch zu doof wo ich so wenig Zeit hab!

Jetzt aber ab ins Pub!

Der erste Schock

Man muss hier zwar nicht in permanenter Panik leben, aber in Gegensatz zu ansbach wird hier eben schon ab und an eingebrochen. Heute morgen dachte ich es waere schon soweit: Generell hoert man ja in diesen englischen Haeusern jeden Huster des Nachbarn...dieses unglaublich laute Haemmern ueber mir hat mich allerdings heute frueh beim Zaehneputzen schon ein bisschen stutzig gemacht. Beim blick aus dem oberen Fenster erspaehe ich dann einen Jugendlichen der mit einem Hammer wie ein irrer auf unser Dach einschlaegt! Was zum Geier macht der da? Frage ich mich und plane meine vorgehensweise...einfach rausbruellen "What in the hell ya doin there lad?!" ...eine Methode! Andererseits: Der hat einen Hammer...ich nicht! Also plan B: aus dem Haus gehen und nach hilfe ausschau halten bzw. auf die hinterseite des hauses gelangen. beides schlug fehl :) Weder irgendjemand der mir helfen konnte war in sicht noch ein zugang zum hinterhaus...die sind naemlich alle verschlossen! Nach einigen bangen momenten bin ich dann zurueck in mein haus und der Kerl nicht mehr auf dem Dach... bei weiterer Verfolgung der Szenerie stellte ich dann fest, dass die Jungs (es waren mindestens zwei) an den anderen Haeusern auch zugange waren und lediglich irgendwelche Reparaturen durchgefuehrt haben...also alles nochmal gut gegangen! aber jetzt bin ich doch fast froh im Erdgeschoss zu wohnen :)

Meine Versuche heute Karten fuer das (wahrscheinlich schon ausverkaufte) Fussball Derby zu bekommen schlugen bisher fehl...ich werde das jetzt nochmal angehen und mir ansonsten das Geschehen im Pub geben...Leider das letzte Heimspiel bis Mitte Oktober (wo wir mit der Uni ins stadion gehen...gegen chelsea!)


So long lads and gals

miss you all!

Information overkill and Pubcrawling

Der Freitag war wie bereits erwaehnt Stress pur!

Frueh um halb zehn wurden wir internationalen Studenten in die Uni gebeten um uns endlos viele wichtige (und unwichtige) Informationen um die ohren knallen zu lassen. Jetzt hab ich also einen riesenstapel voller Infozettel und bin etwas schlauer was dinge wie krankenversicherung, studentenvereinigung usw. angeht. Auf jeden fall sind hier alle uebernett und mehr als hilfsbereit! Man kann jeden alles fragen und bekommt immer gut auskunft, was einem das leben stark erleichtert!
Nach einem wieder ueberaschend guten Buffet am Mittag gings in runde zwei und wir wurden z.B. ueber die Gefahren von Meningitis (gilt hier anscheinend als die gefaehrlichste Krankheit seit der Pest) und moegliche Kriminalitaet aufgeklaert. Nachdem ich persoenlich eigentlich schon auf durchzug geschalten hatte kam dann noch der superwitzige Hoehepunkt: Treasure hunt! In Gruppen hat man uns in bester "wir demuetigen die Neulinge" Manier quer ueber den Campus gehetzt um irgendwelche Zettelchen zu finden. Zum Glueck hat ein uerbereifriger Nigerianer und eine bekannte aus Deutschland das ganze zum Grossteil gemanaged, so dass ich eigentlich nur hinterhertrotten musste. Das Wetter an diesem Tag schnwankte uebrigens zwischen ekelhaften pisswetter bis heiter Sonnenschein....und das in regem Wechsel. Jetzt fang ich also schon an wie die Englaender ueber das Wetter zu reden :) Das lieben die Englaender uebrigens besonders: Ihre eigenen Macken und Vorurteile zu erzaehlen und sich darueber lustig zu machen (obwohl sie ja tatsaechlich stimmen... also irgendwo zwischen Paradoxie und Selbstironie wuerde ich mal sagen!)

Der Abend war dann wesentlich cooler: Nachdem ich noch durch die stadt gehetzt bin um eine gratis SIM Karte abzustauben, gings zurueck zum "hub" der Studentenbar, wo sich dann alle auf ein paar Pints getroffen haben. ein voellig ueberdrehter (und meiner Meinung nach saudoofer) Franzose names Olivier gab dann mir seiner Troete das signal zum "Pubcrawling"...sprich: Viele Pubs in kurzer Zeit besuchen! Also gingen wir uebers "Camels Hump" die "Southfield Bar" weiter ins "hogs Head"...ueberall musste natuerlich in kuerzester Zeit ein Pint geleert werden! Uebigrens: in Pubs scheint das Konzept des Trinkgelds weitgehend unbekannt zu sein. Man muss sich das Bier an der Bar selbst holen und wenn man dann "faelschlicherweise" zu viel Gibt und sagt "Basst scho!" wird man seltsam angeschaut oder gar nicht richtig verstanden :)

Nachdem es dann gefuehlte 3 Uhr war blickte ich auf meine uhr...die gerade mal halb zwoelf gezeigt hat :) Aber da die Pubs hier immer noch meistens zwischen elf und zwoelf schliessen war es Zeit fuer die letze Runde in einem Club: The Walkabout. Hier gabs auf einer Area eine ganz ccole 3Mann liveband, die in leicht punkiger oder besser gesagt britischer Manier Gassenhauer von Bryan Adams bis Green Daz zum besten gaben. In der obigen Dance Area hingegen gabs beste "Bumm-bumm" Musik fuer alle Liebhaber elektronischer Klaenge. Was ich bereits angedeutet habe: Brtische Frauen haben ein voellig anderes Mode bzw. Selbstbewusstsein :) Egal welche figur: Hier wird sich in viel yu enge Hotpants, miniroecke oder winzige kleidung gequetscht, so dass man manchmal eher denkt man steht beim Metzger an der Theke und schaut sich die Presswuerste an. Geschmackssache denk ich mal! Hierzulande wuerde man so angezogen wohl aber selbst an der Mauer in Nuernberg noch schief angeschaut werden! Bei den Herren der Schoepfung ist modisch die gute alte Assi-Plastik-Hose der absolte Renner! Dazu turnschuhe und irgendein willkuerliches Shirt. So wuerde ich mich vielleicht zum briefkasten trauen aber nicht in die stadt! Nur fuer den dissen besuch wird dieses modische statement anscheinend im Schrank gelassen!

Wo war ich? Achja...nachdem ich schon ganz gut einen sitzen hatte, hab ich mal beschlossen mich heute besser noch nicht komplett abzuschiessen und hab mir ein Taxi nach hause gegoennt. Einmal mehr konnte ich dank englischem Bier mehr als wohlig schlummern und mich auf den naechste Tag vorbereiten...

Zurueck in die Geruechtekueche

Geruecht: Englische Polizisten reiten auf Pferden;
WAHR: Bereits nach einer Stunde ist mir der erste Bobby auf hohem Ross erschienen und hat auch gleich eine Verkehrskontrolle zu Pferde durchgefuehrt!

Geruecht: Englisches Bier schmeckt nicht!
(groesstenteils) WAHR: Waehrend die meisten hier bereits aus Fosters haengen geblieben sind und sich nicht weiter mit englsichem Bier befassen, mime ich noch den Gerstensaft Exzentriker und koste alles was mir in die Hand kommt. Nach ca. 6 oder 7 Sorten das vernichtende Urteil: Groesstenteils handelt es sich bei den einheimischen Bieren um totale Nieten, die man mit Mueh und not runterstuerzen kann... aber ich werde nicht aufgeben und das beste Bier der Insel finden! Bislang heisst der Spitzenreiter uebrigens Carling!

Geruecht: Englsiche Laeden haben laenger auf:
(sowas von) FALSCH! Die meisten Laeden hier schliessen unter der Woche zwischen fuenf und sechs Uhr, nur einige Ketten bilden die Ausnahme und haben zum Teil bis elf Uhr geoeffnet. Manch Laeden machen sich gar nicht erst die muehe ihre Eisengitter am Wochenende wieder hochzuziehen :) Sprich: Abends ist man hier oft aufgeschmissen wenn man noch was leicht extravagantes braucht!

Englisch for advanced learners

Todays lesson: The expression "cheers"

In German "cheers" can have the following meanings:

1. Hallo
2. Wie gehts?
3. Ja
4. Nein, Danke
5. Auf Wiedersehen
6. Bitteschoen
7. Ausdruck der Verwunderung
8. Ich weiss was sie meinen

The expression is quite frequently used by locals, making a typical conversation look like this:

James: Cheers, mate.
Liam: Cheers.
James: What can I get ya mate?
Liam: Pint please;
James: Fosters?
Liam: Cheers.
James: Cheers!.... Here we are, 1.80 please.
Liam: Cheers, make it 2.
James: Cheers mate.
Liam: Cheers!

...where we left off or: meeting the pack

Nachdem dann also am Do das Gros meiner Probleme geloest wurde hab ich erste Kontakte zu ein paar Leuten geknuepft...da im Moment noch so gut wie keine Englaender hier sind (die kommen alle erst am So), waren es -Ueberraschung- alles Deutsche. Zum Grossteil sogar aus Wuerzburg, sprich: I muss auf mei fraenggisch goar ned amol verzichten hier! Alles in allem ne ganz nette Bande von sieben Leuten, mit denen ich mich dann abends getroffen hab. Natuerlich haben wir am Anfang allerlei Problemchen und Fragen ueber unsere neue Heimat diskutiert und dann ein gemuetliches Bierchen im Wohnheim gezischt. Anschliessend gabs noch eine kleine Pub Runde, allerdings mussten wir den Anstrengungen der vorherigen Tage relativ bald Tribut zollen! Aber mit ein paar Pints im Blut schlief es sich eigentlich ganz angenehm!

Sorry...

dass ich gestern alle die mich im ICQ erwischt haben abwuergen musste! Aber anscheinend waren sechs Leute auf einmal fuer ICQ to go (und auch fuer mich :)) ein bisschen zuviel! Zudem wurde ich dann auch noch rausgeworfen, weil die Uni Bar dicht gemacht hat! Heute bin ich wieder in der Buecherei, wo ICQ to go anscheinend gar nicht funktioniert! Aber sobald naechste Woche alles in geregelten Bahnen verlaeuft oder mir jemand mit meinem W-LAN hilft wird das alles besser!